Am Montag, den 04.11.2019 hatte ich wieder CT, um zu schauen, ob die neue Therapie angeschlagen hat. Am nächsten Tag war ich dann zum Gespräch im Krankenhaus und habe erfahren, dass die Therapie erneut nicht angeschlagen hat. Im Endeffekt war ich nicht schockiert, da ich mit einer solchen Nachricht gerechnet habe. Einen Tag später habe ich überraschend eine Mail von meinem behandelnden Arzt bekommen. Er hat das aktuelle Bild noch einmal mit dem verglichen, welches kurz vor meinem Geburtstag Ende September aufgenommen wurde. Dabei ist zu erkennen, dass die Metastasen nicht weiter gewachsen sind und manche Herde sogar kleiner geworden sind. Das bedeutet, dass die Immuntherapie doch angeschlagen hat. Das ist das erste Mal seit über 2 Jahren, dass ich positive Nachrichten bekommen habe. Man kann praktisch von Schicksal reden, dass ich Ende September ins Krankenhaus musste, denn wäre dort nicht noch einmal ein Bild gemacht worden, hätte man nur das Bild von vor 3 Monaten und das von Montag gehabt und es wäre nur ein Wachstum zu sehen gewesen, da die Therapie erst ab dem 3. Zyklus angeschlagen hat. Mit anderen Worten: Die Metastasen sind bis Ende September gewachsen und erst ab da hat die Therapie angeschlagen und die Metastasen wurden kleiner.
Der erste Erfolg
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