Wie alles begann

2016 habe ich mein Abitur gemacht und am 01.09.2016 meine Ausbildung als Industriekauffrau in Frankfurt begonnen. Da ich zu dieser Zeit starke Probleme mit Sodbrennen hatte, meine Haare immer dünnen geworden sind, ich viele kleine Blutergüsse am Oberkörper hatte und mich die ganze Zeit sehr aufgebläht gefühlt habe, habe ich einen Termin bei meinem Hausarzt gemacht, um ein großes Blutbild machen zu lassen, denn ich habe gedacht, dass ich vielleicht unter einem Mangel leide. Es war das erste Mal in meinem Leben, dass ich Blut abgenommen bekommen habe, aber es war gar nicht so schlimm wie erwartet. Ein paar Tage später hatte ich dann einen Termin beim Arzt, um die Ergebnisse zu besprechen. Im Großen und Ganzen gab es keinen Grund zur Besorgnis und ich habe Tabletten gegen mein Sodbrennen verschrieben bekommen.

Nach ein paar Wochen waren die Tabletten allerdings leer und ich habe mir erneut einen Termin bei meinem Hausarzt geben lassen. Diesmal ist meine Mutter mitgekommen und wir mussten lange im Wartezimmer sitzen, bis wir an der Reihe waren. Diesmal war ein anderer Arzt da, da es sich um eine Gemeinschaftspraxis handelt. Ich habe auch ihm meine Probleme geschildert und er hat sich meine Blutwerte angesehen. Er war über meine erhöhten Leberwerte verwundert und hat deshalb beschlossen, einen Ultraschall von meinem Bauch zu machen. Er untersuchte ihn ungewöhnlich lange und verließ plötzlich den Raum und kam einige Minuten später wieder rein. Er setzte sich an seinen Schreibtisch und erklärte mir, dass es weiter untersucht werden sollte und fragte mich, ob ich dafür auch ins Krankenhaus gehen würde, da es dort schneller geht. Ich fragte ihn wann und er meinte, dass es am besten gleich morgen früh sein sollte. Ich war natürlich wenig begeistert, da ich schon viele Pläne für das Wochenende hatte und nicht wusste, was bei den Untersuchungen rauskommen wird. Ich habe dann zugestimmt und bin mit einem unsicheren Gefühl nach Hause.

 

Hinterlasse einen Kommentar